Spower®Bio Kalium - Dünger

Kalium ist in Wirtschaftsdüngern reichlich vorhanden. Besonders Rindergülle weist hohe Kalium Werte auf. Aufgrund dessen weisen vor allem Dauergrünlandflächen einen hohen Versorgungsgrad auf.

Dennoch sollte man wissen, dass bestimmte Kulturen einen sehr hohen Kalium Bedarf haben, dessen Deckung in ausreichender Menge nicht immer gewährleistet ist.

Zu diesen Kulturen zählen vor allem die Zuckerrübe und Raps. Aber auch Leguminosen wie Weißklee haben erhöhte Ansprüche an eine gute Kaliversorgung.

Kalium aktiviert Enzyme, die den Wasserhaushalt regulieren. Damit wird der Transport der Assimilate (energiereiche, körpereigene Stoffe)  aus den photosynthetisch aktiven Blättern über die Blattadern in den Pflanzenkörper ermöglicht.

Eine gute Kaliumversorgung hilft zudem, Trockenstress zu reduzieren. Gerade bei Wasserknappheit hilft die Wasserhaushalt regulierende Wirkung von Kalium die Pflanze resistenter gegen Trockenheit zu machen und das wenige, verfügbare Wasser effizienter zu nutzen.

Im ökologischen Landbau wird zur Kaliversorgung meist Patentkali (Kaliumsulfat mit Magnesium) eingesetzt. Auch in Spower®Bio Kalium Düngern findet dieses Mineral Verwendung. Kaliumsulfat ist chloridfrei und ist damit auch besonders für gärtnerische Kulturen und Beeren geeignet.

Kali für Zuckerrübe, Mais und Raps

Kalium bei Trockenheit

Die Rolle von Kalium bei der Bewältigung von Trockenstress wird häufig unterschätzt.

Kalium reguliert den Wasserhaushalt der Pflanzen. Es ist verantwortlich für die Steuerung der Wasseraufnahme in der Wurzel und dem Wassertransport bis in die Blätter (gesteuert über den osmotischen Druck in den Zellen). Auch die Verdunstung über die Stomata der Blätter wird durch Kalium beeinflusst.

Ist der osmotische Druck in der Pflanze durch einen ausreichenden Kaliumvorrat hoch, steigt auch der Sog von den Blättern zu den Wurzeln. Es befähigt die Pflanze, bei beginnender Trockenheit, wesentlich mehr und länger Wasser aufzunehmen.

Auch der Boden profitiert von einer guten Kaliumversorgung. Durch die Bildung von Tonmineralbrücken, auch Mittelporen genannt, erhöht sich das Wasserspeichervermögen des Bodens nachweislich.

für Bio Austria (BioMais) ohne Stickstoff

Bor für

Zuckerrübe

Die Zuckerrüber hat einen ausgeprägten Bor-Bedarf. Mangel führt bei der Zuckerrübe zu Herz- und Trockenfäule, was erhebliche Ertragseinbußen mit sich bringt. Da sich Bor bei Wachstum in den Blättern nicht verlagert, ist Bordüngung über den Boden erforderlich, um Bormangel nachhaltig zu vermeiden.

Raps

Raps ist die borbedürftigste Ackerkultur, die in unseren Breitengraden angepflanzt wird.

Die Mangelerscheinungen sind vielfältig. Hohle, verdickte Stängel, Blattdeformationen, gehemmtes Streckungswachstum, Hohlherzigkeit in Rapswurzeln oder reduzierte
Blüten- und Samenbildung.

Mais

Bormangel führt zu einem verkürzten Internodienwachstum. Die Kolben sind, verglichen mit gut Bor versorgten Pflanzen, kleiner, die einzelnen Körner sind schlecht ausgefüllt und die Kornreihen sind ungeordnet angereiht. Meist sind die Körner an der Kolbenspitze verkrüppelt und dunkel gefärbt.

Des weiteren führt Bormangel zu einer schlechten P Aufnahme, schwacher Wurzelausbildung und reduzierter Standfestigkeit. Darunter leidet hauptsächlich der Ertrag, da die Pflanze, aufgrund der vielen Nebenwirkungen, den Stoffwechsel reduziert.